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Tag Archives: Soße

Kürbissuppe mit Hackklößchen

Der Gockel hat gestern zwei schöne Muskatkürbisse von seinem Kollegen bekommen, die wollen nun natürlich verarbeitet werden. Den Anfang habe ich mit einer feinen Kürbissuppe gemacht. Bei den Gewürzen wollte ich mal was anderes ausprobieren und so habe ich einfach geschaut, was mein Küchenschränkchen so hergibt.

Zutaten für die Klößchen:

  • Sesamöl
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Ei
  • 1 – 2 EL Semmelbrösel
  • Salz
  • Koriander
  • Kreuzkümmel

Zutaten für die Suppe:

  • Sesamöl
  • 1 Knobizehe
  • 1/2 Muskatkürbis (bei mir waren es geschält ca. 700 g)
  • 3 Kartoffeln
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 kl. Becher Sauerrahm
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • Koriander

* * *

Für die Klößchen alle Zutaten gut miteinander vermengen und aus der Masse kleine Klößchen formen. Anschließend in Sesamöl von allen Seiten schön anbraten. Die Klößchen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Für die Suppe zuerst den Kürbis und die Kartoffeln schälen und würfeln.

Anschließend den Knoblauch fein würfeln und in einem Topf mit wenig Sesamöl glasig dünsten.

Das Gemüse dazu geben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Das Gemüse soll gerade so mit Flüssigkeit bedeckt sein. Lieber erstmal etwas weniger zugeben, wenn einem die Suppe später doch zu sämig vorkommt, kann man immer noch Brühe ergänzen.

Das Gemüse wird nun weich gekocht und anschließend püriert.

Den Sauerrahm einrühren und die Suppe abschließend nach Belieben mit den Gewürzen abschmecken.

Vor dem Servieren die Klößchen wieder dazugeben und in der heißen Suppe nochmals kurz ziehen lassen.

* * *

Dazu gab es bei uns Kräuterbaguette, obwohl wir feststellen mussten, dass die Suppe an sich schon sehr sättigend ist.

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Ragù alla bolognese

… oder “Spaghetti Bolognese” wie der Germane zu sagen pflegt 😉

Heute stelle ich euch mal meine Variante vor. Sie ist nicht 100% original und historisch belegt, aber dafür eine Mischung aus dem Ursprungsrezept und So-hab-ich’s-von-meiner-Mama gelernt. Die Bolognese ist kein Hexenwerk, braucht aber Zeit und Geduld, denn die Soße soll langsam köchelnd gar werden.

Zutaten:

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Sellerie
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Glas Rotwein
  • 100 ml Fleischbrühe
  • 500 ml passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Oregano, Basilikum

* * *

Die Zwiebel fein würfeln, ebenso die Karotte und den Sellerie.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, das gewürfelte Gemüse darin anbraten.

Anschließend das Hackfleisch zugeben und bei mittlerer Hitze gut anbraten. Das dauert ca. 20 Minuten.

Jetzt den Wein zugeben. Erst wenn dieser voll verdunstet ist, die Brühe und die passierten Tomaten dazugeben.

Das Ganze salzen und pfeffern, mit Oregano und Basilikum abschmecken und dann geht’s ans Warten. Bei geringer Hitze die Soße für 90 Minuten köcheln lassen.

Abschließend falls nötig nochmals abschmecken und mit Spaghetti und Parmesan servieren.

* * *

Das Originalrezept verwendet zusätzlich zum Hackfleisch noch 100 g Schweinebauch, außerdem wird anstatt der passierten Tomaten lediglich Tomatenmark verwendet. Da ich es aber lieber etwas “nasser” mag, mache ich die Soßenvariante. Last but not least kann man ganz zum Schluß noch ein Glas Milch zufügen – da ein Teil der Familie aber laktoseintolerant ist und ein anderer generell etwas heikel in Bezug auf Milchprodukte, lasse ich das ebenfalls weg.

Ein Foto gibt es diesmal leider keines. Wir haben einfach nicht daran gedacht zu knipsen, obwohl ich die Kamera extra bereit gelegt hatte. Ich kann euch aber versichern, dass die Bolognese wie Bolognese ausgeschaut hat 😉

Und nun trotzdem… buon appetito!